Mit neuer Homepage Herner Wähler überzeugen

Zufrieden mit dem Ergebnis: Ingrid Fischbach und Carsten Godowski. Foto: Gero HelmWAZ 16.08.2013: Das Internet spielt im Wahlkampf von Ingrid Fischbach eine große Rolle. Die CDU-Bundestagsabgeordnete startet mit einer Website im neuen Design in die heiße Phase.
Der Wahlkampf läuft auf Hochtouren. In weniger als sechs Wochen wählen die Bürger den Bundestag. Mit einer neuen Homepage startet auch die Herner CDU-Bundestagsabgeordnete Ingrid Fischbach in die heiße Phase. Seit Donnerstag ist ihre neue Website mit der Domain www.ingrid-fischbach.de online.Frischer und lockerer als die alte Seite soll die neue Internetpräsenz daherkommen. „Wir haben das Farbkonzept geändert, die Texte überarbeitet und die Seitenstruktur angepasst“, beschreibt Mediendesigner Carsten Godowski. „Sie entspricht jetzt den Standards von Web 2.0.“ Der Internetauftritt ist in den Farbtönen Braun und Beige gehalten. „Damit haben wir uns zwar ein wenig vom CDU-Muster gelöst, aber der Entwurf hat mir auf Anhieb gefallen“, sagt Fischbach.
Klickt der Nutzer die Website an, begrüßt ihn Fischbach in einem Video. Im Bewegtbild stellt sie sich und ihre politischen Ziele vor. Insgesamt ist die Startseite textarm gehalten. Damit sei sie „klickiger“, erklärt Godowski. „Man gelangt schneller und einfacher zu Inhalten, die einen interessieren.“ Von kurzen Anrisstexten, sogenannten Teasern, erreicht man mit einem Klick die ausführlichen Detailseiten.Aktuelle Pressemitteilungen und anstehende Termine findet der Internetnutzer genauso wie Informationen aus Berlin sowie zum Wahlkreis in Herne und Bochum. Wer möchte, kann sich Zusammenfassungen der Bundestagsentscheidungen oder Fischbachs Reden herunterladen. Das Angebot werde gut angenommen. „Teilweise kommen die Bürger zu mir, um meine Reden zu diskutieren“, sagt Fischbach.Ein besonderes Anliegen für die Bundestagsabgeordnete: der Bürgerbriefkasten. Mithilfe dieses klassischen Web-2.0-Instruments können die Nutzer mit ihr in den Dialog treten. Auch Chats würden hin und wieder angeboten. Lediglich auf Facebook und Twitter verzichtet Fischbach – noch. „Da bin ich ein bisschen skeptisch“, sagt sie. Wenn man diese Kanäle mit hoher Qualität bespielen wolle, sei das sehr zeitaufwendig. Facebook und Co. seien deshalb kein Punkt für jetzt, sondern vielleicht für die kommende Legislaturperiode.WAZ 16.08.2013 – Jennifer Kalischewski